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Auszeichnung

"Hervorragender Ausbildungsbetrieb"
der Hotellerie und Gastronomie
Überblick
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Vorteile der 
Auszeichnung

Die Auszeichnung als "Hervorragender Ausbildungsbetrieb“ der Hotellerie und Gastronomie dient Bewerbern, Eltern und Berufsberatern als Empfehlung bei der Auswahl des geeigneten Ausbildungsbetriebs. Außerdem darf die Auszeichnung vom Unternehmen entsprechend vermarktet werden.

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Wer kann teilnehmen?

Alle Hotels und Gastronomiebetriebe, mit folgenden Voraussetzungen:

  • Der teilnehmende Betrieb ist als   aktiver Ausbildungsbetrieb im zuständigen Kammerbezirk geführt.
  • Beim teilnehmenden Betrieb  müssen mindestens zwei  Auszubildende die Ausbildung durchlaufen haben, zur Abschlussprüfung angetreten sein und diese bestanden haben.
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Laufzeit

Die Laufzeit der Auszeichnung „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“

beträgt drei Jahre. Nach Ablauf kann erneut ein Antrag gestellt werden.

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Einreichung der 
Unterlagen

Das Bewerbungsverfahren wurde evaluiert. Die Antragstellung erfolgt  ausschließlich in einem Online-Bewerbungsverfahren.


Einzureichen sind:


  • Antrag des Ausbildungsbetriebes
  • Feedback-Bogen mindestens                 eines/-r Auszubildenden
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Zielsetzung und Auszeichnung

„Hervorragende Ausbildungsbetriebe“ in Hotellerie und Gastronomie setzen sich besonders für die Ausbildung und Förderung der jungen Fachkräfte von morgen ein.
In diesen Betrieben werden Schulpatenschaften, Qualitätspraktika, Ausbildungspaten, hohe Fachkompetenz, Prüfungsvorbereitungen, Mitarbeitergespräche und Karrieremöglichkeiten in der Praxis gelebt. 

Ziel der „Hervorragenden Ausbildungsbetriebe“ ist, dass die Auszubildenden einschlägige Erfahrungen sammeln, sich für die Ausbildungsstätte als auch für ihren Ausbildungsberuf begeistern, ihren Horizont erweitern und ein Gefühl der Zugehörigkeit erhalten. Deshalb erleben Auszubildende in „Hervorragenden Ausbildungsbetrieben“ eine wertschätzende Ausbildung mit verlässlichen Ausbildungsbedingungen.

Auswahlkriterien
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Verfahrensablauf und Bedingungen
Jugendarbeitsschutzgesetz im Gaststättengewerbe

Beschäftigungsverbote
Kinder unter 13 Jahren dürfen generell nicht beschäftigt werden. Ab dem 13. Lebensjahr sind leichte und geeignete Tätigkeiten zugelassen, wenn die Personensorgeberechtigten einwilligen. Vollzeitschulpflichtige Jugendliche über 15 Jahre können während der Schulferien vier Wochen im Kalenderjahr arbeiten (§ 5 JArbSchG).

Arbeitszeitregelung
Für Jugendliche unter 18 Jahren liegt die höchstzulässige tägliche Arbeitszeit (ohne Ruhepausen) bei 8 Stunden beziehungsweise 8,5 Stunden (bei entsprechendem Ausgleich) begrenzt auf die 5-Tage-Woche. Nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit dürfen Jugendliche nicht vor Ablauf einer ununterbrochenen Freizeit von mindestens 12 Stunden beschäftigt werden (§ 8 Abs. 1 und 2a u. § 13 JArbSchG).

Ruhepausen sind wie folgt festgelegt:
30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als viereinhalb bis sechs Stunden. 60 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden. Die Arbeitsunterbrechung muss immer einen Zeitraum von mindestens 15 Minuten umfassen (§ 11 JArbSchG).

Schichtzeit 
Die Schichtzeit (Arbeitszeit plus Ruhepausen) ist im Gaststättengewerbe auf 11 Stunden festgelegt (§ 12 JArbSchG). Bei Berücksichtigung der Nachtruhe können Jugendliche über 16 Jahre im Gaststättengewerbe im Zeitraum von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr beschäftigt werden (§ 14 Abs. 2 Ziffer 1 JArbSchG) – in mehrschichtigen Betrieben bis 23:00 Uhr (§ 14 Abs. 2 Ziffer 2 JArbSchG).

Samstag-, Sonn- und Feiertagsbeschäftigung
Samstags-, Sonn- und Feiertagsbeschäftigung ist für Jugendliche im Gaststättengewerbe erlaubt. Bei der Beschäftigung an diesen Tagen muss die 5-Tage- Woche durch einen Ersatzruhetag an einem berufsschulfreien Arbeitstag in derselben oder folgenden Woche garantiert sein (§ 16 Abs. 3 JArbSchG). 2 Sonntage im Monat müssen beschäftigungsfrei sein (§ 17 Abs. 2 JArbSchG). Zusätzlich sollte der/die Auszubildende an 2 Samstagen nicht beschäftigt werden (§ 16 Abs. 2 JArbSchG).

Eine Beschäftigung an folgenden gesetzlichen Feiertagen ist nicht erlaubt (§ 18 Abs. 2 JArbSchG):

  • 25. Dezember
  • 1. Januar
  • Erster Osterfeiertag (Ostersonntag)
  • 1. Mai

Sonderregeln für den 24. und 31. Dezember (§ 18 Abs. 1 JArbSchG)
Am 24. und 31. Dezember besteht jeweils ein Beschäftigungsverbot ab 14:00 Uhr.